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Geschichte des Bergschlössle

Ludwig Schenk Schreinermeister und Wirt dessen Grundstück ( Acker und Baumwiese) an der Gabelung aus Straßdorf kommend, zwischen den Straßen “Vic:Weg No.1” und “ alte Steige” Richtung Gmünd lag plante ein Wohnhaus mit Wirtschaft. Der erste Entwurf wurde von einem nicht bekannten Architekt am 22.April 1906 gefertigt und zur Genehmigung an das Königliche Oberamt Gmünd eingereicht. Die Lage geht aus dem beglaubigten “Situationsplan zum Baugesuch” hervor. Ebenso die Grundstücksnachbarn. Folgende Stockwerke waren vorgesehen: Souterrein, Erdgeschoss, 1.Stock, Dachstock. Die Fundamente und Sockel wurden aus Beton gegen das Erdreich betoniert. Das Erdgeschoss musste aus massivem Backstein mit Verputz und der 1.Stock bzw. der Kniestock musste aus ausgemauertem Riegelfachwerk mit Verputz sein. Als Dachabdeckung waren Bieberschwänze vorgesehen.

Der erste Entwurf wurde am 18. Juli 1906 abgelehnt (Statik und Höhen des Dachstuhles waren nicht in Ordnung) und einige Tage später zur Wiedervorlage gebracht. Der Ablehnung ging eine Ortsbauschau am 10.Juli 1906 voraus. Bei der Ortsbauschau waren anwesend: Oberamtsbaumeister Feifel und für den Gemeinderat die Herren Raderl, Schock, Pflieger und Weber. Zitat: “ Der Gemeinderat hat gegen das vorliegende Bauwesen einen Einwendung nicht zu machen und legt das Gesuch dem Oberamt mit dem Antrag auf Genehmigung vor”. Unterschrieben von allen Beteiligten.

 

Das Baugesuch Wohnhaus mit Wirtschaft “zum Bergschlössle” wurde am

28.Juli 1906

vom Königlichen Oberamt Gmünd auf Markung/Gemeinde Strassdorf genehmigt. 

Oberamtsbaumeister war Herr Feifel, Bauherr war Schreinermeister Ludwig Schenk.

Die Bauzeit ging offizell bis 8.Mai 1908 (Datum der Mängelliste).

Es gibt im Plan folgende Ansichten:

                         Ansicht gegen Norden

                         Ansicht gegen Süden

Im April 1910 wurde das Bergschlössle an Herrn Sebastian Haas Möbelfabrikant und Privatier verkauft. Er erweiterte die Wirtschaft mit einem Saalanbau. Der erste Plan für den Saal wurde am 28.Mai 1910 gefertigt. Nach einigen Ablehnungen und Umgestaltungen wurde am 15.Juni 1910 der Saalanbau genehmigt. Der Oberamtsbaumeister ist nicht bekannt. Der Architekt war Carl Baas Werkmeister & Wasserbautechniker Architekturbureau; Schwäbisch Gmünd; Telefon 134; Wilhelmstrasse 8.

Der Saalanbau wurde am 25.November 1912 durch erstellen einer Mängelliste abgeschlossen.

 

 

Die Geschichte des Bergschlössle wird weitergeführt. Das Lesen und Zusammenstellen der Originalunterlagen ist sehr zeitaufwendig. Des weiteren werden sogenannte “Anker” gesetzt um die Pläne und Zeichnungen/Fotos zu präsentieren. Auch hier ist die Wiederherstellung des eingescannten Bildes sehr aufgabenreich. Ich versuche die Seite regelmäßig zu aktualisieren. Schauen Sie doch immer wieder mal vorbei und teilen Sie mir Ihre Meinung gerne mit.

Euer Webmaster Wolfgang

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